
Warum das Arschloch Kartenspiel auf keiner Party fehlen darf
Es gibt Spiele, die man entspannt nebenbei spielt. Und dann gibt es Arschloch – ein Kartenspiel, das aus einem ruhigen Abend plötzlich eine komplett chaotische Diskussion machen kann.
Kaum ein anderes Partyspiel schafft es so schnell, Menschen gegeneinander aufzubringen. Eben war noch alles freundlich, zwei Runden später versucht jeder verzweifelt, nicht als „Arschloch“ zu enden.
Genau diese Mischung aus einfachen Regeln, schnellen Runden und purer Schadenfreude macht das Spiel seit Jahren zu einem absoluten Partyklassiker.
Erstellt von Adam Davis Fernsby
Übersetzt von Mia Schmidt
Was macht Arschloch eigentlich so beliebt?
Das Spiel funktioniert deshalb so gut, weil praktisch jeder innerhalb weniger Minuten mitspielen kann.
Du brauchst:
- ein normales Kartendeck
- ein paar Leute
- und idealerweise eine gute Stimmung
Mehr nicht.
Die Regeln sind schnell verstanden, aber trotzdem entwickelt sich fast jede Runde komplett anders. Genau deshalb wird aus „nur eine Runde“ oft plötzlich ein ganzes Trinkspiel oder eine stundenlange Competition.
„Arschloch beginnt meistens als lockeres Kartenspiel – und endet oft in lautem Chaos.“
Das perfekte Kartenspiel für bestimmte Situationen
Arschloch funktioniert nicht immer gleich gut. Die besten Runden entstehen meistens in genau den Momenten, in denen die Gruppe bereits locker geworden ist und niemand mehr zu ernst spielt.
WG-Abende
Perfekt, wenn alle zusammen am Tisch sitzen und einfach etwas spielen wollen, das schnell startet und sofort Stimmung erzeugt.
Hauspartys
Gerade größere Gruppen machen das Spiel oft noch lustiger, weil die Rangordnung ständig wechselt und immer irgendjemand provoziert wird.
Vorglühen
Arschloch eignet sich ideal, um die Stimmung vor dem Feiern anzuheben, ohne komplizierte Regeln erklären zu müssen.
Festivals oder Urlaub
Ein Kartendeck reicht komplett aus. Genau deshalb gehört das Spiel seit Jahren zu den beliebtesten Reise- und Festivalspielen überhaupt.
Warum das Spiel fast immer chaotisch wird
Das eigentliche Chaos beginnt oft erst nach der ersten Runde.
Denn plötzlich entstehen Rollen wie:
- Präsident
- Vizepräsident
- Vize-Arschloch
- Arschloch
Und genau ab diesem Moment nimmt fast niemand das Spiel noch wirklich persönlich ernst.
Der Präsident bekommt Vorteile, das Arschloch wird bestraft und alle anderen versuchen verzweifelt, in der nächsten Runde nicht ganz unten zu landen.
Dadurch entstehen:
- kleine Allianzen
- absichtliche Blockaden
- Diskussionen
- Revanchen
- und oft komplettes Durcheinander am Tisch
Je länger gespielt wird, desto lauter wird die Runde meistens.
Der beste Zeitpunkt, das Spiel auszupacken
Arschloch funktioniert selten direkt zu Beginn eines Abends.
Das Spiel lebt davon, dass die Gruppe bereits locker geworden ist und alle bereit sind, sich gegenseitig ein bisschen zu provozieren.
Der perfekte Zeitpunkt ist oft:
- nach ein paar Drinks
- wenn die Musik läuft
- wenn niemand mehr Lust auf komplizierte Spiele hat
- oder wenn die Party kurz etwas Energie verliert
Dann sorgt das Spiel meistens innerhalb weniger Minuten wieder für Stimmung.
Das Spiel lebt von Schadenfreude
Ein großer Teil des Spaßes entsteht nicht einmal durch die Karten selbst, sondern durch die Reaktionen der Spieler.
Niemand will das Arschloch sein.
Und genau deshalb wird plötzlich diskutiert, gefeiert, provoziert und manchmal sogar lautstark verhandelt, obwohl die Regeln eigentlich extrem simpel sind.
Gerade diese Mischung aus Wettbewerb und Humor macht das Spiel bis heute so beliebt auf Partys, Festivals und WG-Abenden.
