
Kuhhandel Regeln
Kuhhandel ist ein chaotisch-lustiges Kartenspiel voller Auktionen, Bluffs und cleverer Tauschgeschäfte. Wer seine Mitspieler austrickst, die wertvollsten Tiere ergattert und geschickt pokert, gewinnt das Spiel.
Hier findest du eine verständliche Übersicht der offiziellen Kuhhandel Spielregeln – inklusive Tipps, Varianten und Punktewertung.
Erstellt von Adam Davis Fernsby
Übersetzt von Mia Schmidt
Das Spielprinzip von Kuhhandel
Ziel des Spiels ist es, möglichst viele vollständige Tierquartette (vier gleiche Karten einer Tierart) zu sammeln. Dazu steigern die Spieler in Auktionen um Tiere, verhandeln direkt miteinander und versuchen, ihre Sammlung mit geschickten Kuhhandelszügen zu vervollständigen.
Spielvorbereitung auf einen Blick
Teilnehmer: 3 bis 5 Personen
Material:
- 40 Tierkarten (je 4 pro Tier)
- 20 Geldkarten in verschiedenen Werten (10 bis 5000)
- 1 Glocke für Auktionen
Startkapital:
Jeder erhält verdeckt Geldkarten im Wert von 10.000 Geldeinheiten.
Kartenvorrat:
Die Tierkarten werden als verdeckter Stapel bereitgelegt.
So läuft eine Spielrunde ab
1. Tiere ersteigern
- Der aktive Spieler deckt die oberste Tierkarte auf.
- Alle anderen Spieler geben ein verdecktes Gebot ab.
- Der Auktionator darf das höchste Gebot annehmen – oder selbst kaufen, indem er denselben Betrag bietet (Matching-Regel).
- Die gewonnene Tierkarte wird offen vor dem Spieler abgelegt.
Ein Spieler kann erst Kuhhandel betreiben, wenn er ein Tierpaar besitzt.
2. In den Handel einsteigen
Sobald ein Spieler mindestens zwei gleiche Tiere besitzt, kann er mit anderen Spielern verhandeln:
- Er wählt einen Gegner, der mindestens eine Karte derselben Tierart hat.
- Beide legen verdeckt beliebige Geldkarten.
- Der Höchstbietende erhält die Tierkarte des Gegners.
- Der Verlierer bekommt das gebotene Geld.
Bei Gleichstand entscheidet der Herausforderer, ob erneut geboten oder abgebrochen wird.
So wird am Ende gewertet
Wenn alle 40 Tierkarten versteigert und alle Handelsrunden abgeschlossen sind, erfolgt die Punktevergabe.
Nur vollständige Quartette zählen. Einzelkarten oder Paare bringen keine Punkte.
Punkte pro Tierquartett
| Tierart | Punkte pro Quartett |
|---|---|
| Pferd | 100 |
| Kuh | 80 |
| Schwein | 65 |
| Schaf | 50 |
| Ziege | 40 |
| Gans | 30 |
| Ente | 20 |
| Huhn | 10 |
Der Spieler mit der höchsten Gesamtsumme gewinnt die Partie.
Klüger spielen – Tipps für erfolgreiche Kuhhändler
- Bluffen lohnt sich: Ein hohes Scheinangebot kann Mitspieler verunsichern.
- Timing ist alles: Seltene Tiere gezielt ersteigern oder verteidigen.
- Strategisch verlieren: Ein Tier günstig abzugeben kann später taktisch sinnvoll sein.
- Geld einteilen: Wer zu früh alles ausgibt, verliert Handlungsspielraum.
- Kuhhandel aggressiv nutzen: Häufiges Tauschen erhöht die Chancen auf wertvolle Quartette.
Varianten für noch mehr Spielspaß
Hier sind einige Regelvarianten und Erweiterungen:
Kuhhandel Master
Erweiterte Ausgabe mit neuen Tieren, Sonderkarten und zusätzlicher Interaktion.
Schnelles Spiel
Es wird nur bis zur Bildung von drei Quartetten gespielt – ideal für kurze Runden.
Kinderfreundliche Variante
Offenes Bieten und keine geheimen Zahlungen – leichter Einstieg für jüngere Spieler.
Mit Jokern
Hausregeln erlauben Joker als „wildes Tier“, das ein Quartett vervollständigen kann.
Wichtiges kompakt zusammengefasst
- Karten versteigern, Quartette sammeln, Gegner austricksen
- Wer zuerst ein Tierpaar besitzt, darf mit dem Kuhhandel beginnen
- Gebote werden geheim abgegeben
- Nur vollständige Quartette bringen Punkte
- Varianten und Hausregeln sorgen für zusätzliche Dynamik



