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Drei Trinkspiele für eure nächste Party

Die Gäste sind da, die Gespräche laufen – jetzt fehlt noch ein Spiel, bei dem alle mitmachen können. Playiro stellt euch drei Trinkspiele vor, die unterschiedliche Stimmungen treffen: vom gemeinsamen Kartenchaos bis zum kleinen Teamduell. Welches passt zu eurer nächsten Party?

Adam Davis Fernsby

Erstellt von Adam Davis Fernsby

Claudia Huber

Übersetzt von Claudia Huber

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Was ist ein Trinkspiel eigentlich?

Bei einem Trinkspiel werden bestimmte Ereignisse mit einer Trinkaufgabe verbunden. Das kann eine gezogene Karte sein, eine falsche Antwort oder ein Treffer beim gegnerischen Team. Anders als bei vielen Brettspielen steht dabei oft weniger der Gesamtsieg im Mittelpunkt als das, was zwischen den Spielern passiert.

Ein gutes Partyspiel sollte schnell erklärt sein und zur Gruppe passen. Manche möchten sich bewegen und gegeneinander antreten, andere lieber am Tisch sitzen und gemeinsam lachen. Auch der Platz spielt eine Rolle: Für zwei unserer Empfehlungen reicht ein Kartenspiel, für die dritte braucht ihr einen freien Tisch.

Ring of Fire – wenn die ganze Runde mitspielen soll

Bei Ring of Fire zieht ihr reihum Karten aus einem Kreis. Jede Karte bringt eine andere Aufgabe mit: Mal werden Reime gesucht, mal Begriffe aus einer Kategorie gesammelt, mal kommt eine neue Regel dazu. Dadurch wechselt ständig, worauf ihr achten müsst.

Die vollständige Anleitung findet ihr in unseren Ring of Fire Regeln.

Die Stärke des Spiels liegt in seiner Abwechslung. Wer gerade keine Karte zieht, muss trotzdem aufpassen: Eine spontane Frage oder eine Reaktionsaufgabe kann jederzeit die ganze Gruppe betreffen. Das macht Ring of Fire besonders passend für einen gemeinsamen Einstieg in den Abend.

Auch eure eigenen Ideen haben Platz. Eine Zusatzregel kann einen Insider aufgreifen oder dafür sorgen, dass plötzlich niemand mehr Vornamen benutzen darf. Am besten funktionieren kurze Regeln, die alle verstehen und sich merken können.

Der Nachteil: Bei vielen gleichzeitig geltenden Aufgaben verliert man leicht den Überblick. Geht die Kartenbedeutungen vorher kurz durch und haltet sie griffbereit. Für eine Gruppe, die lieber nebenbei plaudert und nur gelegentlich mitspielt, ist die nötige Aufmerksamkeit möglicherweise zu viel.

Unsere Einschätzung: Die beste Wahl der drei, wenn ihr alle zusammen am Tisch bleiben und viel miteinander interagieren möchtet.

Beer Pong – für Teams mit Lust auf ein kleines Duell

Beer Pong bringt Bewegung in die Party. Zwei Teams stehen sich gegenüber und versuchen, Tischtennisbälle in die Becher der anderen Seite zu werfen. Ein knapper Fehlwurf, ein überraschender Treffer oder ein gelungenes Comeback liefern auch den Zuschauern etwas zum Mitfiebern.

Aufbau, Spielablauf und häufige Streitfragen erklären unsere Beer Pong Regeln.

Das Ziel ist sofort verständlich. Niemand muss sich viele Kartenfunktionen merken, und neue Mitspieler finden schnell hinein. Gerade wenn sich noch nicht alle kennen, kann ein gemeinsames Team die ersten Gespräche erleichtern.

Dafür ist die Vorbereitung etwas aufwendiger. Ihr braucht Becher, Bälle und einen geeigneten Tisch mit freiem Platz an beiden Enden. Bei einer grösseren Party spielen ausserdem nicht alle gleichzeitig. Kurze Begegnungen und wechselnde Teams halten die Wartezeiten überschaubar.

Praktisch ist es, die Zielbecher mit Wasser zu füllen und eigene Getränke separat bereitzustellen. So landen herumrollende Bälle nicht im Getränk.

Unsere Einschätzung: Ideal, wenn ihr Wettbewerb und Bewegung mögt und genügend Platz habt.

Busfahrer – für eine Kartenrunde mit Spannung bis zum Schluss

Busfahrer beginnt mit Kartenfragen und entwickelt sich über mehrere Abschnitte weiter. Häufig gehören eine Ratephase, eine Kartenpyramide und die abschliessende Busfahrt dazu. Welche Karten aufgedeckt werden, entscheidet dabei wesentlich über den Verlauf.

Die einzelnen Phasen findet ihr in unseren Busfahrer Trinkspiel Regeln.

Anders als bei Ring of Fire bekommt der Abend hier einen deutlicheren Spannungsbogen. Die Gruppe arbeitet sich gemeinsam durch die Abschnitte und verfolgt, wer am Ende die Busfahrt übernehmen muss. Ihr braucht dafür wenig Material, und nach einer Proberunde ist der Ablauf meist deutlich verständlicher als nach einer langen Erklärung.

Allerdings ist Busfahrer stark vom Glück abhängig. Wer gern taktische Entscheidungen trifft, wird bei diesem Spiel weniger Möglichkeiten finden. Zudem konzentriert sich das Finale häufig auf eine einzelne Person, während die anderen zuschauen.

Vereinbart deshalb vorher ein kurzes, festes Ende für die Busfahrt und vermeidet endlose Neustarts. So bleibt der Abschluss für alle unterhaltsam.

Unsere Einschätzung: Passend für eine gesellige Tischrunde, die gern mitfiebert und sich nicht an zufälligen Ergebnissen stört.

Gemeinsam spielen geht auch ohne Alkohol

Alle drei Spiele lassen sich mit alkoholfreien Getränken oder ganz ohne Trinkaufgaben spielen. Bei den Kartenspielen könnt ihr beispielsweise Punkte statt Schlucke vergeben; Beer Pong funktioniert auch einfach als Wurfduell.

Wer Alkohol trinkt, bestimmt Menge und Tempo selbst. Aussetzen ist jederzeit möglich, und niemand muss sein Getränk austrinken, nur weil eine Karte oder Hausregel es verlangt. Entscheidend ist, dass alle gern mitspielen.

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Trinkspiele für eure Party – 3 Ideen für einen geselligen Abend