
Schach Regeln
Wie zieht der Springer, wann darfst du rochieren und was unterscheidet Schachmatt von Patt? Bei Playiro lernst du die Schach Regeln Schritt für Schritt. Mit einer übersichtlichen Figurentabelle, konkreten Beispielen und einfachen Strategien findest du dich auf dem Brett schnell zurecht.
Erstellt von Adam Davis Fernsby
Übersetzt von Claudia Huber
Wie spielt man Schach?
Schach ist ein Brettspiel für zwei Personen. Ihr zieht abwechselnd mit euren Figuren und versucht, den gegnerischen König schachmatt zu setzen. Das bedeutet: Der König wird angegriffen und kann diesem Angriff mit keinem erlaubten Zug entkommen.
Weiss beginnt, danach folgt Schwarz. Anders als bei vielen anderen Brettspielen gibt es weder Würfel noch verdeckte Karten. Beide sehen dieselbe Stellung und entscheiden selbst, welche Figur sie bewegen.
Du musst nicht möglichst viele Figuren schlagen, um zu gewinnen. Entscheidend ist der König: Selbst mit weniger Figuren kannst du eine Partie durch Schachmatt für dich entscheiden.
Das Schachbrett richtig aufstellen
Das Brett besteht aus 64 Feldern, angeordnet in acht Reihen und acht Linien. Drehe es so, dass aus Sicht beider Spieler rechts unten ein helles Feld liegt.
Jede Seite beginnt mit 16 Figuren:
- 1 König
- 1 Dame
- 2 Türme
- 2 Läufer
- 2 Springer
- 8 Bauern
Die Bauern stehen jeweils vor den anderen Figuren. Für die Grundreihe gilt: Türme in die Ecken, daneben Springer, dann Läufer. Dame und König besetzen die beiden mittleren Felder.
Merksatz: Die Dame steht auf ihrer eigenen Farbe. Die weisse Dame beginnt auf einem hellen, die schwarze auf einem dunklen Feld.
Startfelder und Koordinaten
Die Linien werden von a bis h bezeichnet, die Reihen von 1 bis 8. Dadurch hat jedes Feld eine eindeutige Adresse, etwa e4.
| Figur | Weiss | Schwarz |
|---|---|---|
| Türme | a1 und h1 | a8 und h8 |
| Springer | b1 und g1 | b8 und g8 |
| Läufer | c1 und f1 | c8 und f8 |
| Dame | d1 | d8 |
| König | e1 | e8 |
| Bauern | a2 bis h2 | a7 bis h7 |
Die Koordinaten brauchst du anfangs nicht auswendig zu lernen. Sie helfen dir aber dabei, Beispiele nachzuspielen und später Partien zu notieren.
Schach Regeln für die Figuren: Wer darf wohin?
Jede Figurenart hat eine eigene Zugweise. Die folgende Tabelle zeigt, wie sie zieht und schlägt.
| Figur | So zieht sie | So schlägt sie | Wichtig zu wissen |
|---|---|---|---|
| König | Ein Feld in jede Richtung | Ebenfalls ein Feld in jede Richtung | Darf nie auf ein angegriffenes Feld ziehen |
| Dame | Beliebig weit gerade oder diagonal | Entlang derselben Zuglinien | Darf nicht über andere Figuren springen |
| Turm | Beliebig weit waagrecht oder senkrecht | Entlang derselben Zuglinien | Zusammen mit dem König an der Rochade beteiligt |
| Läufer | Beliebig weit diagonal | Entlang derselben Diagonalen | Bleibt während der ganzen Partie auf derselben Feldfarbe |
| Springer | Zwei Felder gerade und eines seitlich – wie ein L | Auf seinem Zielfeld | Darf als einzige Figur über andere Figuren springen |
| Bauer | Ein Feld gerade vorwärts; vom Startfeld optional zwei | Ein Feld diagonal vorwärts | Zieht und schlägt unterschiedlich; niemals rückwärts |
Eine eigene Figur blockiert das Zielfeld. Du darfst sie nicht schlagen oder mit einer zweiten Figur auf dasselbe Feld ziehen.
Steht eine gegnerische Figur auf einem erreichbaren Feld, kannst du sie schlagen: Du nimmst sie vom Brett und stellst deine Figur auf ihren Platz. Schlagen ist grundsätzlich freiwillig, solange dein Zug ansonsten erlaubt ist.
Bauern brauchen besondere Aufmerksamkeit
Ein Bauer darf nur vorwärts ziehen, wenn das Feld vor ihm frei ist. Beim Doppelschritt müssen sowohl das übersprungene Feld als auch das Zielfeld frei sein.
Steht eine gegnerische Figur direkt vor ihm, ist der Bauer blockiert. Er kann sie nicht geradeaus schlagen.
Für Weiss bedeutet vorwärts in Richtung der achten Reihe, für Schwarz in Richtung der ersten Reihe.
Deine erste Partie Schritt für Schritt
Zu Beginn reicht es, die Zugweisen zu kennen und vor jedem Zug die Sicherheit deines Königs zu prüfen.
- Brett und Figuren aufstellen. Kontrolliert das helle Feld rechts unten und die Positionen von Dame und König.
- Weiss führt den ersten Zug aus. Zum Beispiel kann der Bauer von e2 nach e4 ziehen.
- Schwarz antwortet mit einem erlaubten Zug. Danach wechseln sich beide Seiten ab.
- Figuren entwickeln und gegnerische Drohungen beachten. Bringe Springer und Läufer ins Spiel, statt nur Bauern zu bewegen.
- Bei einem Schach den König schützen. Ein anderer Zug ist nur erlaubt, wenn er gleichzeitig das Schach beseitigt.
- Bis zum Partieende weiterspielen. Die Partie endet beispielsweise durch Schachmatt, Aufgabe oder Remis.
Passen ist nicht erlaubt. Solange du einen legalen Zug hast und die Partie nicht beendet ist, musst du ziehen.
Schach, Schachmatt und Patt auseinanderhalten
Diese drei Begriffe beschreiben unterschiedliche Situationen. Besonders die Verwechslung von Matt und Patt führt am Anfang häufig zu Fehlern.
Schach: Der König ist angegriffen
Ein König steht im Schach, wenn eine gegnerische Figur ihn angreift. Du musst diesen Angriff sofort abwehren.
Dafür kommen drei Möglichkeiten infrage:
- Den König wegziehen: Das Zielfeld muss sicher sein.
- Die angreifende Figur schlagen: Danach darf der König nicht mehr im Schach stehen.
- Eine Figur dazwischenstellen: Das funktioniert bei einem Angriff entlang einer Linie, etwa durch einen Turm.
Gegen ein Springerschach kannst du keine Figur dazwischenstellen. Bei einem Doppelschach muss der König selbst ziehen.
Schachmatt: Keine Rettung mehr möglich
Steht der König im Schach und gibt es keinen legalen Zug zur Abwehr, ist er schachmatt. Die Partie endet sofort.
Der König wird nicht geschlagen und vom Brett genommen. Das Matt beendet das Spiel bereits vorher.
Patt: Kein Zug möglich, aber kein Schach
Hat die Person am Zug keinen einzigen legalen Zug, während ihr König nicht im Schach steht, entsteht Patt. Die Partie endet unentschieden.
Das ist besonders wichtig, wenn du deutlich mehr Figuren hast: Ein unvorsichtiger Zug kann eine gewonnene Stellung in ein Remis verwandeln.
Drei Sonderregeln, die zum Schach gehören
Rochade, Bauernumwandlung und en passant wirken anfangs ungewöhnlich. Sie sind aber feste Bestandteile der Schach Spielregeln.
Rochade: König und Turm ziehen gemeinsam
Bei der Rochade bewegt sich der König von seinem Startfeld zwei Felder in Richtung eines Turms. Der Turm kommt auf das Feld unmittelbar auf der anderen Seite des Königs.
| Rochade | Weiss | Schwarz |
|---|---|---|
| Kurze Rochade | König e1–g1, Turm h1–f1 | König e8–g8, Turm h8–f8 |
| Lange Rochade | König e1–c1, Turm a1–d1 | König e8–c8, Turm a8–d8 |
Die Rochade ist nur erlaubt, wenn:
- König und beteiligter Turm noch nie gezogen haben.
- Zwischen beiden keine Figur steht.
- Der König aktuell nicht im Schach steht.
- Der König kein angegriffenes Feld überquert.
- Das Zielfeld des Königs nicht angegriffen ist.
Ein bereits bewegter König erhält das Rochaderecht nicht zurück, wenn er auf sein Startfeld zurückkehrt. Dasselbe gilt für den betreffenden Turm.
Der Turm selbst darf angegriffen sein. Entscheidend sind die genannten Bedingungen für den König und die freien Felder zwischen beiden Figuren.
Bauernumwandlung: Aus einem Bauern wird eine neue Figur
Erreicht ein Bauer die letzte Reihe, wird er sofort durch eine Dame, einen Turm, einen Läufer oder einen Springer derselben Farbe ersetzt.
Du bist nicht auf bereits geschlagene Figuren beschränkt. Deshalb kannst du mehrere Damen gleichzeitig besitzen.
Meist ist die Dame die beste Wahl. Manchmal ist ein Springer sinnvoller, beispielsweise wenn er sofort eine Gabel gibt. In einen König oder einen weiteren Bauern darfst du nicht umwandeln.
En passant: einen Bauern im Vorbeigehen schlagen
Zieht ein gegnerischer Bauer von seinem Startfeld zwei Felder nach vorne und landet direkt neben deinem Bauern, darf dein Bauer ihn unter den passenden Voraussetzungen so schlagen, als wäre er nur ein Feld gezogen.
Beispiel: Dein weisser Bauer steht auf e5. Schwarz zieht seinen Bauern von d7 nach d5. Du darfst nun e5–d6 spielen und den schwarzen Bauern von d5 entfernen.
Dieses besondere Schlagen ist nur im unmittelbar folgenden Zug möglich. Spielst du etwas anderes, verfällt die Gelegenheit. Auch en passant darf deinen eigenen König nicht im Schach zurücklassen.
Wann endet Schach unentschieden?
Ein Remis ist ein reguläres Ergebnis. Es entsteht nicht nur dann, wenn sich beide auf ein Unentschieden einigen.
| Remisgrund | Bedeutung |
|---|---|
| Patt | Kein legaler Zug, aber der König steht nicht im Schach |
| Einigung | Beide Seiten vereinbaren ein Remis, soweit die Wettbewerbsregeln es zulassen |
| Tote Stellung | Keine Seite kann durch irgendeine legale Zugfolge noch mattsetzen |
| Dreifache Stellungswiederholung | Remis kann unter den entsprechenden Voraussetzungen beansprucht werden |
| 50-Züge-Regel | Remis kann beansprucht werden, wenn beide je 50 Züge ohne Bauernzug und ohne Schlagzug gemacht haben |
Bei einer Stellungswiederholung genügt eine ähnliche Figurenanordnung nicht. Auch die Seite am Zug und die vorhandenen Zugmöglichkeiten müssen übereinstimmen, etwa das Rochaderecht.
Nach den Turnierregeln endet die Partie bei fünffacher Stellungswiederholung beziehungsweise 75 Zügen je Seite ohne Bauernzug und Schlagzug automatisch remis. Ein Matt durch den letzten Zug hat Vorrang vor der 75-Züge-Regel.
Für den Einstieg ist vor allem wichtig: Zwei alleinige Könige können einander nicht mattsetzen. Auch König und einzelner Läufer gegen König oder König und einzelner Springer gegen König ergeben keine mögliche Mattstellung.
Strategie für Anfänger: erst sicher, dann raffiniert
Du brauchst anfangs keine langen Eröffnungsvarianten auswendig zu lernen. Mehr bringt es, einfache Fehler zu vermeiden und deine Figuren sinnvoll zusammenarbeiten zu lassen.
In der Eröffnung Zentrum und Entwicklung verbinden
Die zentralen Felder d4, e4, d5 und e5 sind wichtig, weil Figuren von dort viele Möglichkeiten haben. Du kannst das Zentrum mit Bauern besetzen und mit Figuren kontrollieren.
Für die ersten Züge helfen diese Grundsätze:
- Bringe Springer und Läufer ins Spiel.
- Ziehe nicht ohne Grund mehrfach mit derselben Figur.
- Hole die Dame nicht zu früh weit nach vorne.
- Bereite eine sichere Rochade vor.
- Achte auf ungedeckte Figuren.
Ein möglicher Beginn ist 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6. Weiss und Schwarz besetzen das Zentrum und entwickeln einen Springer. Das ist ein verständlicher Aufbau, aber keine Zugfolge, die du unabhängig von der gegnerischen Antwort erzwingen solltest.
Vor jedem Zug drei Fragen stellen
Eine kurze Kontrolle verhindert viele unnötige Figurenverluste:
- Was droht mein Gegner?
- Welche meiner Figuren sind angegriffen oder ungedeckt?
- Was könnte nach meinem geplanten Zug geschlagen werden?
Prüfe bei eigenen Angriffsideen zuerst Schachgebote, mögliche Schlagzüge und direkte Drohungen. Überlege dann, wie die andere Seite antworten kann.
Figurenwerte als Orientierung nutzen
Die folgenden Werte helfen beim Einschätzen eines Tauschs. Sie sind keine Punkte, nach denen eine normale Schachpartie entschieden wird.
| Figur | Ungefährer Wert |
|---|---|
| Bauer | 1 |
| Springer | 3 |
| Läufer | 3 |
| Turm | 5 |
| Dame | 9 |
| König | Kein Tauschwert; sein Schutz entscheidet die Partie |
Einen Turm gegen einen Springer zu verlieren ist normalerweise nachteilig. Eine Ausnahme kann vorliegen, wenn du dadurch mattsetzt oder einen anderen konkreten Vorteil erzielst.
Rechne deshalb nicht nur Material zusammen. Auch Königssicherheit, aktive Figuren und gefährliche Freibauern beeinflussen die Stellung.
Drei taktische Ideen erkennen
Taktik bedeutet, eine konkrete Gelegenheit mit wenigen präzisen Zügen zu nutzen.
- Gabel: Eine Figur greift gleichzeitig zwei Ziele an. Ein Springer kann beispielsweise König und Dame bedrohen.
- Fesselung: Eine Figur kann nicht oder nur mit Nachteil wegziehen, weil hinter ihr ein wichtigeres Ziel steht.
- Abzug: Eine Figur zieht weg und öffnet dadurch die Angriffslinie einer anderen Figur.
Übe solche Motive mit kurzen Aufgaben. Für Anfänger ist es meist hilfreicher, einen einfachen Doppelangriff sicher zu erkennen, als eine komplizierte Kombination erraten zu wollen.
Im Endspiel den König aktivieren
Wenn nur noch wenige Figuren auf dem Brett stehen, verändert sich die Rolle des Königs. Er kann Bauern unterstützen und gegnerische Bauern angreifen.
Achte besonders darauf:
- Den König über sichere Felder ins Geschehen zu bringen.
- Einen freien Bauern bis zur Umwandlung zu unterstützen.
- Bei deutlichem Vorteil ein Patt zu vermeiden.
- Einfache Mattführungen zu üben, etwa König und Dame gegen König.
Mit Schachuhr spielen und Züge notieren
Für eure ersten Partien ist eine Uhr nicht notwendig. Ohne Zeitdruck könnt ihr die Zugweisen und Sonderregeln in Ruhe ausprobieren.
Mit einer Schachuhr besitzt jede Seite eine eigene Bedenkzeit. Nach dem Zug drückst du die Uhr und startest damit die Zeit des Gegners. Eine Einstellung wie 15+10 bedeutet 15 Minuten pro Person plus zehn Sekunden pro Zug.
Wer seine Zeit überschreitet, verliert normalerweise. Kann die andere Seite durch keine legale Zugfolge mattsetzen, endet die Partie stattdessen remis.
Was bedeutet «berührt – geführt»?
Im regelgebundenen Spiel musst du eine absichtlich berührte eigene Figur ziehen, wenn sie einen legalen Zug hat. Eine absichtlich berührte gegnerische Figur musst du schlagen, sofern das legal möglich ist.
Möchtest du eine Figur nur auf ihrem Feld zurechtrücken, kündige das vorher an, etwa mit «Ich richte zurecht». Bei einer Lernpartie könnt ihr natürlich vereinbaren, Fehler gemeinsam zu besprechen.
Einfache Schachnotation lesen
Die deutschen Figurenkürzel lauten K, D, T, L und S. Für Bauern wird kein Buchstabe verwendet.
- e4: Ein Bauer zieht nach e4.
- Sf3: Ein Springer zieht nach f3.
- Lxe5: Ein Läufer schlägt auf e5.
- 0-0: Kurze Rochade.
- 0-0-0: Lange Rochade.
- +: Schach.
- #: Schachmatt.
Eine notierte Partie lässt sich später nachspielen. So kannst du herausfinden, an welcher Stelle eine Figur verloren ging oder eine bessere Möglichkeit bestand.
Ein kurzer Blick auf die Geschichte des Schachs
Die Vorläufer des heutigen Schachs werden gewöhnlich mit Indien und dem Spiel Chaturanga verbunden, das im 6. Jahrhundert belegt ist. Ein einzelner Erfinder oder ein genaues Entstehungsdatum lässt sich nicht sicher benennen.
Über Persien gelangte das Spiel in die arabische Welt und später nach Europa. Figuren und Zugweisen veränderten sich auf diesem Weg.
Ein entscheidender Wandel erfolgte im Europa des 15. Jahrhunderts: Die Dame erhielt ihre weitreichende Zugweise. Dadurch wurden Angriffe schneller und die Stellung des Königs noch wichtiger. Weitere Regeln entwickelten sich über längere Zeit zu der heute bekannten Form.
Das moderne Schach verbindet damit eine lange Geschichte mit einem klaren gemeinsamen Regelwerk. Ob am Küchentisch, im Verein oder online: Die grundlegenden Zugweisen bleiben dieselben.
Schach Regeln als Übersicht für die nächste Partie
Diese Tabelle fasst die wichtigsten Punkte zusammen. Nutze sie zusammen mit der Figurentabelle, wenn ihr während des Spiels etwas nachschlagen möchtet.
| Thema | Regel |
|---|---|
| Spielerzahl | Zwei Personen |
| Brett | 64 Felder; rechts unten liegt ein helles Feld |
| Startmaterial | 16 Figuren pro Seite |
| Beginn | Weiss zieht zuerst |
| Zugfolge | Abwechselnd ein legaler Zug; Passen ist nicht erlaubt |
| Ziel | Den gegnerischen König schachmatt setzen |
| Schlagen | Gegnerische Figur entfernen und ihr Feld besetzen |
| Eigener König | Darf nie im Schach stehen bleiben oder ins Schach ziehen |
| Springer | Darf über andere Figuren springen |
| Bauer | Zieht gerade vorwärts und schlägt diagonal |
| Rochade | Gemeinsamer König-Turm-Zug unter besonderen Voraussetzungen |
| Umwandlung | Bauer auf letzter Reihe wird Dame, Turm, Läufer oder Springer |
| En passant | Besonderes Bauernschlagen unmittelbar nach einem gegnerischen Doppelschritt |
| Schachmatt | König angegriffen, keine legale Abwehr: Niederlage |
| Patt | Kein legaler Zug, König nicht angegriffen: Remis |
| Materialwerte | Strategische Orientierung, keine automatische Gewinnwertung |